Nach vielen Wochen voller Ungewissheit wurde die Studierendenschaft gestern über das Schicksal des MLU-Fitnessstudios aufgeklärt.

Bereits gestern Vormittag wurde offiziell in den sozialen Medien von der MLU bekannt gegeben, dass der Betrieb des Lührmanns über das Wintersemester gesichert sei und man 2020 wieder die gewohnten Öffnungszeiten anbieten könne. Intern wolle man nun Genaueres besprechen.

In der gestrigen Senatssitzung wurde dieser Themenkomplex ebenso aufgegriffen. Anwesend war hier auch eine aus etwa 20 Personen bestehende Gruppe von Übungsleitern und Trainierenden, welche dem Senat noch einige Fragen hinsichtlich der Details stellte.

MLU-Rektor Tietje bestätigte zunächst nochmals den fortlaufenden Betrieb des Fitnessstudios. Die Verhandlungen mit dem Universitätssportverein (USV) seien beendet worden und man habe sich entschieden, das Lührmann vollständig in den Händen der MLU zu behalten. Des Weiteren sprach Tietje davon, dass die Nutzer des Fitnessstudios mit einer moderaten Gebührenerhöhung rechnen werden müssen. Man hoffe, dass sich der Betrieb bis zum 09.02.2020 wieder normalisiere. Da es sich hier jedoch um eine größere administrative Herausforderung handle, solle man nicht auf dieses Datum beharren. Er versicherte, dass spätestens zu Beginn des nächsten Sommersemesters wieder Normalität herrsche.

Es folgten einige Fragen seitens der Übungsleiter/Trainierenden. Unter anderem wurde sich erkundigt, weshalb man nicht transparent über die Vorgänge berichtet habe, wie es der MLU-Kanzler Leber in der Sturasitzung vom 09.09. versprochen hatte. Tietje meinte dazu, man hätte verhindern wollen, dass die Problematik für die Oberbürgermeisterwahl instrumentalisiert werde, da der Oberbürgermeisterkandidat Andreas Silbersack auch Vorsitzender des USV sei. Trotzdem merkte er noch an, dass dies keine Entschuldigung für die fehlende Kommunikation sei.

Eine weitere Thematik, die angesprochen wurde, ist die Tatsache, dass es nun seit mehreren Wochen wegen Problemen mit der GEMA nicht mehr möglich sei, im StudiFIT Lührmann (SFL) Musik abzuspielen. Dementsprechend wurde die Frage gestellt, ob sich die Uni darum bemühe, dieses Problem zu lösen. Tietje wusste jedoch auf diese Frage keine Antwort und will sich diesbezüglich erkundigen.

Ebenfalls wurde erfragt, ob der Mietvertrag des Lührmanns für das Jahr 2021 verlängert werde, damit das Fitnessstudio auch in Zukunft bestehen könne. Daraufhin antwortete Tietje mit der Aussage, dass es der MLU extrem wichtig sei, das SFL für die Studierenden weiterhin zu erhalten.

Bevor dieses Thema in der Senatssitzung abgeschlossen wurde, überreichten die Übungsleiter/Trainierenden noch den Endstand der Petition zum Erhalt des SFL, welche insgesamt 2.216 Unterstützende zählte. Dies bestätige Tietje nach eigener Aussage noch einmal, dass es die richtige Entscheidung gewesen sei, den Betrieb im Lührmann fortzusetzen. Zuletzt versicherte er noch, dass der Senat stets zeitnah über weitere Entwicklungen unterrichtet werde.

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